„AUX MYSTÈRES DORMANTS”

[11.06.- 30.08.2005]
Forum d’Art Franco-Allemand, Château de Vaudrémont

Die Ausstellung „AUX MYSTÈRES DORMANTS” bringt drei junge Künstler aus Frankreich und Deutschland zusammen, die eine neue künstlerische Formensprache suchen und deren Arbeiten miteinander korrespondieren, obwohl sie bisher nicht gemeinsam ausgestellt haben.

Die ausgestellten Arbeiten wurden eigens für die Ausstellungsräume im Château de Vaudrémont entwickelt. Die Arbeitsweise der Künstler ist sehr individuell. Dennoch gibt es zahlreiche Berührungspunkte der Raumwahrnehmung und der lockeren, unfesten, bruchstückhaften, wie im Raum fließenden Formen.

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Jan Albers
Vincent Prud’homme
Christoph Rodde


„VOICES, NIGHTLONG, ARISEN”

[11.01.- 12.03.2005]

Borusan Sanat Galerisi, Istanbul

The exhibition „VOICES, NIGHTLONG, ARISEN” shows the new works of the artists Ramazan Bayrakoglu, Helmut Dick, Bülent Evren, Özlem Günyol and Markus Keibel, who advance in pursuit of “different” interpretations by carrying into their works those topics that can be regarded within this framework. The notion of “nachtduchwachsen”, which constitutes the conceptual framework of the exhibition, brings itself forth in the artist's projects and particularly in the approaches that refer to the dynamics of Istanbul. The fundamental aspect that this exhibition, which includes works that do not allow comprehension at the first sight, but that shape themselves and construct their meanings in the memory of the viewer afterwards, is to inquire the strategy the young artists followed at the phase of finding or losing their own “voices”, and how they transformed their thoughts.

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Ramazan Bayrakoglu
Helmut Dick
Bülent Evren
Özlem Günyol
Markus Keibel

Panorama


Tiefbauarbeiten”
[10.12.2004 - 23.01.2005]

Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Die Ausstellung „Tiefbauarbeiten” ist als letzter Teil der Ausstellungsreihe „Einsiedler-Vorübergehend” konzipiert. Diese Ausstellungsfolge ist nicht als thematische Gruppenschau, sondern als eine Abfolge von Einzelpräsentationen zu verstehen, die den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern Gelegenheit bietet, ihre Positionen und Konzepte in konzentrierter Form vorzustellen. Nach der erfolgreich durchgeführten ersten Ausgabe der Reihe „Einsiedler-Vorübergehend” 2001 folgte die zweite Ausstellung 2002 unter dem Titel „Magische Expeditionen - Streifzüge mit rätselhaften Empfindungen”. Den jetzigen Abschluss der Reihe bilden speziell für die Räume der Neuen Galerie realisierte Installationen von Saâdane Afif (Paris, Berlin) und Alexej Meschtschanow (Leipzig). Der assoziative Titel „Tiefbau-Arbeiten” reflektiert auf Walter Benjamins Buch „Einbahnstraße”.

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Saâdane Afif, Paris und Berlin
Alexej Meschtschanow, Leipzig


„The right man at the right place”
[01.10.- 07.11.2004]

Videoarbeiten aus der Sammlung FNAC,
Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Die zeitgenössische französische Kunst befindet sich seit Anfang der 90er Jahren im Umbruch. Die Arbeitsweisen und die Präsentationsformen der jungen Künstlergeneration reflektieren häufig die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse. Die Künstler verarbeiten mit überraschender Leichtigkeit alltägliche Themen; Ironie, Übertreibung und Melancholie zählen häufig zu den verwendeten Metaphern. Die Videopräsentation im Museum Folkwang versucht einen Überblick über die neuen Tendenzen der französischen Kunstszene zu geben.

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Absalon
Mircea Cantor
Claude Closky
Xavier Veilhan


„Das erinnerte Haus”

[09.07.- 09.08.2004]

Ein Projekt der Mobilen Städtische Galerie im Museum Folkwang, Essen

Das Projekt „Das erinnerte Haus” wollte in erster Linie Jugendliche aus migrationsgeprägten Familien und deren deutsche Mitschülerinnen und Mitschüler ansprechen, um sie im doppelten Sinne als Vermittlerinnen und Vermittler zwischen den Kulturen zu gewinnen. Das plastische Bild der letzten Wohnstätte der Eltern, Familie, Großeltern, in der sie lebten, bevor sie nach Deutschland ausgewandert oder geflüchtet sind, diente dabei als Grundlage für den Austausch zwischen Jugendlichen mit deutscher Herkunft und denen mit Migrationshintergrund.

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Jan Albers
Parastou Fourouhar
Hüseyin Karakaya
Berkan Karpat
Matin Melé
Neringa Naujokaite
Susa Templin
Nasan Tur
Jerry Zeniuk
Frida Levy Gesamtschule
Gesamtschule Holsterhausen
Gesamtschule Süd


„TRAUM AUTOS

[28.07.-28.09.2006]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Das Auto ist als Mittel der Fortbewegung und Mittel zur Kommunikation einer der wichtigsten Grundelemente, das unser Leben begleitet. Das Projekt TRAUM AUTOS von Anna Fasshauer fokussiert das Automobil als Reflektionsfläche für Wünsche, Vorstellungen und gleicher Weise als Medium der Sozialisierung und des Dialoges zwischen den Menschen.

Eine Ausstellung im traditionellen Sinne wird es nicht geben. Das unter dem Motto „Mobile Räume des Kunstvereins” präsentierte Projekt wird vier von der Berliner Künstlerin Anna Fasshauer bearbeitete Schrottautos an diversen Orten in der Stadt Arnsberg zeigen, die durch ihre individuelle Aussage ungewöhnliche Wege des Dialogs mit der Öffentlichkeit beschreiten wollen.

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Anna Fasshauer


„GREGOR SCHNEIDER – FOTOGRAFIEN

[28.07.-30.09.2006]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Die Fotografien des Künstlers, die der Kunstverein Arnsberg erstmals als Einzelpräsentation zeigt, sind als eigenständige Ausdrucksmittel des Künstlers zu betrachten. Die Ausstellung wurde eigens für die Räume des Kunstverein konzipiert und umfasst mehr als 100 Aufnahmen, sie zeigen exemplarisch Schneiders Werkentwicklung von 1985 bis 2006 und fünf Installationen des Künstlers. Ihre intensive Formensprache und Farbigkeit entziehen sich einer einfachen Einordnung und reflektieren intensiv die Gregor Schneiders Installationen und Skulpturen beherrschende Raumwahrnehmung. Fast alle Arbeiten lassen sich auf das „Haus u r” in Rheydt beziehen, das der Künstler bewohnt und ständig verändert, so dass es als sein Lebensprojekt betrachtet werden kann. Objekte des Alltags stehen dort in einem durchaus üblichen Verhältnis zu den baulichen Verhältnissen des einfachen Hauses.

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Gregor Schneider


„EKREM YALCINDAG — BILDER 1995-2006

[26.05.- 09.07.2006]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Die Ausstellung „EKREM YALCINDAG — BILDER 1995-2006” ist die erste institutionelle Einzelpräsentation des Künstlers in Deutschland. Sie wurde eigens für die Räume des Kunstverein Arnsberg konzipiert und umfasst mehr als 20 Bilder. Die Arbeiten zeigen exemplarisch seine Werkentwicklung von 1995 bis 2006.

Die geometrische Motive von Yalcindag bilden auf der Leinwand ein enges Bezugssystem. Dabei baut sich die Wirkung der farbig wechselnden Linien zu einem typischen Flimmern im Auge des Betrachters auf. Anders als die vorwiegend technoiden Produkte der Op-Art der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, entstehen die Bilder des Künstlers aus einer malerischen Haltung, die neben ihrer Farbensinnlichkeit mit taktilen Werten arbeitet, welche den Tastsinn ansprechen.

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Ekrem Yalcindag


„Installationen”

[16.01.-14.03 2004]

Museum Folkwang, Essen

Gegensätze und poetische Irritationen bestimmen die Werke des Bildhauers Reiner Ruthenbeck (geb. 1937): leicht gegen schwer, weich gegen hart, entspannt gegen gespannt sind unter anderem die Zustände, die er zu einem geschlossenen Ganzen zusammenführt. Die Form dieses Ganzen, die oft auf geometrischen Grundfiguren, wie Kreis, Rechteck oder Quadrat, beruht, wird durch die Beschaffenheit des verwendeten Materials und dessen Aura bestimmt. Die künstlerische Entwicklung von Reiner Ruthenbeck umfasst einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten. Seine Anfänge in Düsseldorf fallen in eine Zeit, die durch gegensätzliche künstlerische Fraktionen gekennzeichnet ist. Das Experiment mit den Prinzipien „Polarität und Einheit” könnte als eine Konstante in den Arbeiten Ruthenbecks interpretiert werden.

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Reiner Ruthenbeck


„Of Milk And Honey”

[12.12.2003 - 01.02.2004]

Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Seit mehreren Jahren fällt Martin Gostner (1957, Innsbruck) auf internationalen Ausstellungen durch kontemplative, hermetische Installationen auf, die sich mit ungewöhnlichen Materialien (z.B. Watte, Brösel) und deren imaginativen Eigenwerten auseinandersetzen. Auch mittels bestimmter Eingriffe in den Ausstellungsraum thematisieren sie den Alltag und legen subtil sozialpolitische Strukturen bloß. Die Art, wie Gostner die imaginativen Elemente seiner Arbeiten artikuliert und Situationen schafft, die unterschiedliche Bedeutungen erlangen, beweist seine außergewöhnliche Vorstellungskraft und seine Fähigkeit zu poetischen Verschlüsselungen. Das Installationsprojekt „Of Milk and Honey” ist die erste museale Einzelpräsentation von Martin Gostner in Deutschland und wurde eigens für die Räume des Museum Folkwang konzipiert. Die Ausstellung umfasst zwei Arbeiten, die sich in mehr oder weniger deutlichen Anspielungen mit den heutigen Formen des sozialen Friedens beschäftigen.

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Martin Gostner


„SUKÛN - STILLE”

[19.09.- 02.10 2003]

Ein Projekt der Mobilen Städtischen Galerie im Museum Folkwang, Essen

Stille und Konzentration sind elementare Voraussetzungen für die Umsetzung der Kreativität von Kunstschaffenden. Diese können aber die meisten jungen Künstlerinnen und Künstler nicht finden, da ihre lebensnotwendigen Nebentätigkeiten von ihnen enorme Opfer und Energie fordern. So sieht das Projekt „Sukûn” vor, das Publikum zu informieren, unter welch schwierigen Bedingungen junge Menschen leben, wenn Sie den Wunsch haben Kunst zum Beruf zu machen. Das Projekt will damit die Produktionsverhältnisse der zeitgenössischen Kunst untersuchen. In Anlehnung an die oftmals von den jungen Kunstschaffenden geleisteten Aushilfstätigkeiten, werden dem Publikum verschiedene Projekte präsentiert, die diesen Sachverhalt - vielfach ironisch - reflektieren.

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Ragip Basmazölmez, Alfred Biolek, Christoph Dettmeier, Helmut Dick, Luka Fineisen, Dirk Fleischmann, Katharina Fritsch, Piero Golia, Eva-Maria Kollischan, Thomas Locher, Hennig Maier-Jantzen, Stefan Römer, Dirk Schlichting, Johanna Schwarz, Fabian Weinecke, Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Süd, Essen


„SARIYER”

[14.06.- 10.08.2003]

Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Das Installationsprojekt „SARIYER” ist die erste museale Einzelpräsentation der in Basel lebenden Künstlerin Renée Levi in Deutschland und wurde speziell für die Neue Galerie im Museum Folkwang konzipiert. Die Künstlerin benutzte erstmalig eine weiße Folie, die sie im Atelier besprühte. Diese wurde auf die Wände und zusätzlich aufgebaute Stellwände des Museums gezogen. Wie in ihren vorherigen Installationen und temporären Wandobjekten beschäftigt sie sich auch bei dieser raumbezogenen Arbeit intensiv mit Aspekten der reduzierten Farbe und physischer Wahrnehmung von Farbeffekten.

„SARIYER” ist ein malerischer Stadtteil von Istanbul, der sich auf der europäischen Seite des Bosporus befindet. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name „gelber Ort”. Mit dieser Arbeit setzt die Künstlerin ihre Werkreihe mit Titeln Istanbuler Stadtteile wie „Pera” und „Galata” fort.

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Renée Levi


„Vie privée”

[10.05.- 13.06.2003]

Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Elisabeth Ballet setzt sich seit Anfang der 90er Jahre mit ihren Rauminstallationen, Skulpturen und öffentlichen Kunstprojekten auf vielfache Weise mit dem Thema „Raum” auseinander. Sie arbeitet in mehreren Techniken (Installation, Skulptur, Video, Malerei) und mit verschiedenen Materialien (Stahl, Holz, Papier, Stoff), um im jeweiligen Ausstellungskontext deren Rezeptions-bedingungen einer Untersuchung zu unterziehen.

Schlichtheit und Reinheit der Form, Ordnung und System lassen die Werke von Elisabeth Ballet in ihrer Gesamtstruktur überschaubar erscheinen. Sie operieren mit ihrer Fixierung am Boden und im Raum. Masse, Volumen, Struktur des Materials und seine Beziehungen zum Umraum sind wichtig. So verbindet ihre formale Reduktion Elisabeth Ballets Installationen und Filme scheinbar mit der Minimal Art.

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Elisabeth Ballet


„NEUE WERKSTRATEGIEN #2”

[09.- 10.04.2003]

The Arnhem Academy of Arts and Design, Arnhem

Seit Anfang der 90er Jahre sind Ansätze in der Kunstszene zu beobachten, die auf eine spezifische Vermittlung von Kunst und Alltagswelt zielen. Diesen künstlerischen Verfahrensweisen vor Ort nachzuspüren, sie offenzulegen und abseits seminaristischer Prozeduren oder diskurs-lastiger Ausstellungskonzepte in einem konzentrierten Gesprächsforum aus Künstlern und Kunstvermittlern zur Diskussion zu stellen, ist Anliegen der Neuen Werkstrategien #1 und #2, die von Necmi Sönmez; Gudrun Bott (TRANSISTOR, Schloss Ringenberg) und Marcus Lütkemeyer (Förderverein Aktuelle Kunst Münster) im Museum Folkwang und The Arnhem Academy of Art and Design initiiert wurden.

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Gudrun Bott
Marcus Lütkemeyer
Necmi Sönmez


„Magische Expeditionen”

[05.07.- 25.08.2002]

Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Ziel der AusstellungMagische Expeditionen ist es, den jungen KünstlerInnen Chancen einzuräumen, die ihnen eine kompakte Präsentation ihrer Arbeit ermöglichen. Das besondere Interesse dieser Veranstaltungen gilt der Öffnung der deutschsprachigen Kunstwelt gegenüber der Kunst anderer Länder, ohne eurozentrische Einseitigkeit. Es wird angestrebt, neue künstlerische Erfahrungen aus anderen Kulturen und Kontinenten aufzunehmen und die durch die Migration entstandenen Positionen von Künstlerinnen und Künstlern nach Europa (auch aus der zweiten Generation) darzustellen. Die geplante Präsentation widmet sich KünstlerInnen, die sich von einem althergebrachten Werkbegriff befreit haben.

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Isidro Blasco
Maruch Sántiz Gomez
Uwe Max Jensen
Markus Keibel
Rosana Palazyan
Ekrem Yalcindag


Blütenstaubinstallation und Fotografie

[26. 04.- 09.06.2002]

Museum Folkwang Neue Galerie, Essen

Die abstrakten, geometrischen Formen in den schwarz/weiß Fotografien von Laib haben Bezüge zu bestimmten „Figuren”, deren Symbolgehalt sich unmittelbar erschließt. Die Aufbewahrung des Blütenstaubs in Gefäßen, die Verteilung des Reises auf indischen Messingschalen erinnern an gewisse Riten, die ungefüllten Milchsteine besitzen eine Formverwandtschaft zu altchristlichen Altarmensen, die Reishäuser und die Bienenwachsschiffe nehmen durch ihre maßstäbliche Reduzierung Bezug auf mittelalterliche Reliquienschreine. Damit wird deutlich, dass sich Fotografien als häufig auftretende architektonische Leitmotive (Stupas, Pyramide, Treppen, Gräber, Pagodas, Mauern, Altäre) wie auch deren Symbolgehalt von Laibs plastische Formsprache nahezu gleichrangig sind. Erst nach solcher Wahrnehmung der Fotografien schlagen sie vom Herkömmlichen in das ‚Andere’ um. Das „Andere” bindet sich im Kunstkontext an ein Denken, das nach Innovation im Verständnis und Sehen verlangt.

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Wolfgang Laib


„A FLOATING AIR MARKET (one Euro)”

[15.05.- 13.06.2002]

Ein Installationsprojekt des Museum Folkwang für den RWE-Turm, Essen

Die traditionellen asiatischen „Floating Markets” dienen als Vorbild für Surasi Kusolwongs aktuelles Installationsprojekt „A FLOATING AIR MARKET (one Euro)” im RWE-Turm. Atmosphäre und Anmutung dieser schwimmenden Marktplätze, die zum Großteil aus eng vertäuten Holzbooten bestehen, wurden vom Künstler in das Turmfoyer projiziert und bilden die Grundlage der Arbeit.

Die Installationen des 1965 in Thailand geborenen Künstlers Surasi Kusolwong bieten ein fast enzyklopädisches Inventar der Werkstrategien der jungen Künstlergeneration. Kusolwong erweitert den althergebrachten Werkbegriff, indem er die farbenfrohe Schönheit der Industrieprodukte (vor allem fernöstlicher Gebrauchsgegenstände aus Plastik) mit der Ästhetik der fernöstlichen Kunst in Anlehnung an die westliche und zeitgenössische Moderne zu verbinden sucht.

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Surasi Kusolwong


„Verstehst Du Das?

Neue-Medien-Kunst aus Südosteuropa
[27.10.- 17.12.2006]
Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster,
[28.10.- 10. 12.2006]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Der Ausstellungstitel bezieht sich auf eine Video-Installation von Danica Dakic „Role-Taking, Role Making” (2006), die mit der Frage „Verstehst Du mich?“ endet. Diese Fragestellung ist die Ausgangsfrage dieses auf Dialog angelegten Ausstellungsprojektes. In dem Video passieren „unglaubliche Dinge“, Bildsprachen und Orte verschränken sich, eine Roma-Theatergruppe in Köln gibt ihre letzte Vorstellung. Man spricht Romanes. Das Spiel auf der Bühne und das Leben – wer soll das noch auseinander halten? Die Ausstellung „Verstehst Du das?“ Neue-Medien-Kunst aus Südosteuropa widmet sich ausschließlich Videoarbeiten, Installationen und Photographien von Künstlern, die ihre Wurzeln in dieser Umbruchregion haben und gleichzeitig im westlichen Europa leben und arbeiten.

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Maja Bajevic, Danica Dakic, Esra Ersen, Peter Marifoglou, Stefan Nikolaev, Milica Tomic


„MeltemofIstanbul

[18.10.2006 - 5.3.2007]
Elgiz Museum of Contemporary Art, Istanbul

Emerging German and Turkish Artists from the Elgiz Collection

„MeltemofIstanbul” is an exhibition that consists of a vast array of artwork created by young German and Turkish artists chosen from the Elgiz Collection. The exhibition’s title refers to the gentle breeze that sweeps through Istanbul. Its aspiration goes beyond the common group exhibition and gathers international pieces that have yet to be shown in Turkey.
The exhibition challenges the possibilities of current artistic expression and comprehensively displays media ranging from painting, sculpture, performance, drawing, artist book, photography, video and multimedia, to installation.

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Ramazan Bayrakoglu, Ragip Basmazölmez, Tine Benz, Burak Delier, Nezaket Ekici, Friederike Feldmann, Özlem Günyol, Hayal Incedogan, Yasemin Özcan Kaya, Mustafa Kula, Mustafa Kunt, Jonathan Meese, Ferhat Özgür, Lea Asja Pagenkemper, Johannes Wohnseifer, Iskender Yediler


„erdwärtsgespiegelte wege

[19.01.-11.03.2007]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Myriam Holme entwickelt poetische, fragile Installationen, Skulpturen und Wandarbeiten, die ihre Inspirationsquellen in den Strukturen kultureller Lebensräume haben. Holme verwendet sehr unterschiedliche Techniken und verbindet geradezu spielerisch natürliche (u.a. Bambus, Äste, Steine) mit künstlichen (u.a. Plastik, Metal, Fäden, Draht) Materialien. Die Ausstellung wurde eigens für die von Karl Friedrich Schinkel gebauten Räume des Kunstverein Arnsberg konzipiert und umfasst fünf Installationen, die die exemplarisch eigenwillige Raumwahrnehmung der Künstlerin zeigen. Die Präsentation ist die erste institutionelle Einzelpräsentation von Myriam Holme.

Mit „erdwärtsgespiegelte wege” (Paul Celan) thematisiert Holme eine „Umsetzung der inhaltlichen und formalen Fragen von der zweidimensionalen Wandfläche in den dreidimensionalen Raum” Sie fordert den Betrachter dazu auf ihren Gedanken vor dem Hintergrund der imaginäre „Bewegungsmuster” ihrer Arbeiten und unter Einbeziehung der Raum- und Lichtverhältnisse vor Ort zu folgen.

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Myriam Holme


Denkmalpflege und Bodywork, Installationen, Video, Fotografie
[13.04.-10.06.2007]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Die Ausstellung umfasst vier Rauminstallationen, die exemplarisch die Werkentwicklung des Künstlers zeigen. Die Arbeit „Plakate“ (1995-2007) beinhaltet 15 eingerahmte Ausstellungspakete des Künstlers. Alle seine bisherige Ausstellungsankündigungen hat Lulic selber gestaltet. Das Video „Mysteries of Disco“ (2000), das im zweiten Raum des Kunstvereins gezeigt wurde, gehört zu den international bekanntesten Arbeiten des Künstler und manifestiert in ausdrucksvoller Weise die Auseinandersetzung des West-Ost Konflikt in den späten 80’er Jahren. Im dritten Raum sind die Arbeiten „o.T.“ (Körperstudie 1,2001) und „Hommage an Otti Berge“ (2004/07) zu sehen. Im letzten Raum des Kunstvereins sind die Fotos der Performance „Reactivation (Circulation in Space, 2002/04) und die Puppe „Student der Abt. Gestaltung Nr. 2“, (2007). Es gelingt Lulic das auf den ersten Blick fremd und irritierend wirkende Zusammensein von zwei verschieden Arbeiten eine der Hauptthemen seine Kunst zu vermitteln: Konfrontation mit den äußeren und körperlichen Gegebenheiten.

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Marko Lulic


Der Apparat, Installation - Performance
[29.06.-30.09.2007]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Florian Bach hat für die Räume des Kunstvereins unter dem Titel „Der Apparat“ ein umfangreiches Projekt konzipiert, das aus mehr als 350 Äxten besteht, die durch eine Performance eine Skulptur hinterlassen. Die Performance ist das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit dem Musiker Marcello Silvio Busato und der Tänzerin Sybille Müller.
Das Projekt „Der Apparat“ nimmt seinen thematischen Anfang in der Stadt Arnsberg als Regierungs- und Landgerichtsitz. Die Waldwirtschaft und das Material Holz sind für die Region ein wichtiger wirtschaftlicher- wie sozialer Faktor. Florian Bach hat aus seinen persönlichen Eindrücken der Region eine Performance entwickelt, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit, nur in Anwesenheit des Künstlers und der zwei Performer (Busato und Müller) durchgeführt wurde und als Ausgangspunkt des gesamten Ausstellungsprojekt diente. Für die Performance wurden 361, genau 1,250 kg wiegende Äxte ohne Zulassung von Erschöpfungspausen in einem regelmäßigen Rhythmus in einer anhaltenden Rückwärtsbewegung mit nur einem zugelassenen Schlag pro Axt in einen, extra für die Ausstellung gebauten, Holzboden geschlagen.

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Florian Bach


„De l’autre côté du decoupage
” Installationen
[20.04.-30.09.2007]
Galerie Condé Goethe Institut Paris

Christoph Rodde nutzte für dieses Projekt alle Fenster der Galerie zur Rue de Condé und Rue de Vaurigard. Seine Papierarbeiten, die eine gelungene Symbiose aus alter, deutscher Scherenschnitttechnik und Collagen darstellen, hat er an den Innenseiten der Fenster angebracht, um Fußgänger, Anwohner und Touristen ein wenig zu irritieren. Seine teilweise historisch, teilweise ironisch wirkenden figurativen Szenen sind nicht erzählerisch zusammengesetzt. Deshalb kann jedes Fenster vom Betrachter wie ein Bild wahrgenommen werden. Rodde hat in seinen Arbeiten einige geschichtliche Bezüge zur Stadt Paris sowie Intellektuelle, wie Rilke, Telemann, E.T.A. Hoffmann, und Goethe als versteckte Figuren eingearbeitet. Verfolgen die Betrachter die Szenen von Fenster zu Fenster, setzen sie unbewusst einen Transformationsprozess in Gang, der auch Konflikte zwischen deutschen und französischen Intellektuellen sichtbar werden lässt. Das Projekt kann so auch als Erinnerungsarbeit verstanden werden. Indem Rodde das Thema Geschichte/Gegenwart des Kunstwerks polarisierend, ironisch darstellt, mobilisiert er damit eine neue Seherfahrung.

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Christoph Rodde


Repromancer, Malerei - Fotografie - Video
[21.09.-11.11.2007]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Die gruppenweise in fünf Räume des Kunstverein Arnsbergs ausgestellte Papierarbeiten und Videos (2001-2007) von Martin Dammann drücken Phänomenen des Auftauchens, Verschwindens und des sich Auflösens aus. Martin Dammann nimmt in der Berliner Kunstszene schon lange Zeit die Stellung eines Querdenkers ein. Im Gegensatz zur Erzählfreude der neuren deutschen Malerei mit vorgefundenen Bildideen oder mit kleinen Eingriffen in die Realität gründet seine Strategie auf der Ästhetik minimaler Operationen.
Die Arbeiten des Künstlers nehmen ihren Ausgangspunkt aus dem „Archive of Modern Conflict“, für das er weltweit private Kriegsfotografien aus Nachlässen von Privatpersonen und Foto- und Militärbörsen kauft. Was als Job anfing, mit dem er seinen Lebensunterhalt verdiente und bei dem er nebenbei seinem Interesse an historischer- und Kriegsfotografie nachgehen konnte, wurde auch für seine künstlerische Produktion immer wichtiger. Von der Beobachtung von Realitätsentwürfen und dem Interesse für die Dinge, die im Bild verborgen liegen, gehen alle Arbeiten Dammanns aus.

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Martin Dammann


Turkish Realities, Positions in Contemporary Photography and Video from Turkey
[13.09.-26.10.2008]
Fotografie Forum Frankfurt, Frankfurt am Main,
Co-Kuratorin: Celina Lunsford

Anlässlich der Buchmesse 2008 zeigt das Fotografie Forum Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Gastland Türkei und dem Kulturamt Frankfurt am Main die Ausstellung Türkische Wirklichkeiten. Die Ausstellung präsentiert erstmals einen repräsentativen Querschnitt zeitgenössischer türkischer Fotografie. Ihre wichtigsten Impulse entstehen aus den extremen Gegensätzen der türkischen Gesellschaft, die sich mit der Lage der Stadt Istanbul vergleichen lassen. Diese einzigartige Metropole verinnerlicht Gegensätze seit Jahrhunderten: Asien/Europa, Tradition/Moderne, Islam/Christentum. Zwischen diesen Gegensätzen existieren unterschiedliche Positionen, die je einen Teil der »türkischen Wirklichkeit« darstellen.

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Yıldız Moran, Zeki Faik İzer, Murat Germen, Merih Akoğul, Ferhat Özgür, Pınar Yolacan, Şahin Kaygun, Ahmet Polat, Korhan Karaoysal, Ilker Maga, Hüseyin Karakaya Video Arbeiten, Burcak Kaygun, Aksel Zeydan Göz, Özlem Sulak, Nil Yalter, Sinasi Güneş


Sabine Boehl
„…Nicht Mehr Als Fragmente Der Dinge Sind Die Dinge… Léger“

[18.01. – 24.02.2008]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Die Bilder der Düsseldorfer Künstlerin Sabine Boehl sind ungewöhnlich. Diese großformatigen Arbeiten, sind durch eine eigenartige, intensive Bildsprache gekennzeichnet. Die Künstlerin arbeitet oft mit auf Leinwand applizierten millimetergroßen farbigen Glasperlen. Die Ausstellung ist die erste institutionelle Einzelpräsentation der Künstlerin. Sie wurde eigens für die Räume des Kunstvereins Arnsberg konzipiert und umfasst mehr als 20 Bilder, die exemplarisch ihre Werkentwicklung von 2000 bis 2008 zeigen. Die Präsentation umfasst drei Werkgruppen, beginnend mit Nagellackarbeiten (work in progress) wird ein Bogen gespannt über die Glasperlenarbeiten bis zu den neuen Leinwänden und Papierarbeiten, die in Folge ihres Romaufenthaltes entstanden sind. Die neue Werkgruppe wird erstmalig ausgestellt.


Poetics of Space, Öztoprak and His Generation
[12.12.2007 – 15.03.2008]
Elgiz Museum of Contemporary Art, Istanbul
 

I have borrowed the title for the theme of this exhibition from the French philosopher Gaston Bachelard. Abdurrahman Öztoprak (*1927 Istanbul, lives in Akyaka) is one of Turkey’s leading contemporary artist of international stature. His works are represented in the permanent collections of major museums and private collections in Turkey. As a painter, Abdurrahman Öztoprak himself, like Bachelard, visualizes in a similar way the poetic character of a location. The basic aim of this exhibition is to display, in a way not attempted before, works of Modern Turkish Art with those which were produced by Öztoprak at more or less the same time as the works of the other European artists of the same period, so as to open up a way to “read” them from a different angle. In the period between 1950 and 1970 Absract Art gained a special universality as interpreted through a different relationship of cause and effect by young artists throughout the world. In Turkey there were other representatives of this trend in Art besides Öztoprak.


Öncü Bir Düsünür: Mazhar Sevket Ipsiroglu
[
23.05. – 15.07.2008]
Yapi Kredi Sermet Cifter Salonu

Sermet Çifter Salonu, Mazhar Şevket İpşiroğlu’nun 100. doğum yıldönümünde „Öncü Bir Düşünür / Mazhar Şevket İpşiroğlu” adlı sergiye ev sahipliği yapıyor. Sergi, 23 Mayıs -15 Temmuz 2008 tarihleri arasında görülebilir. Türkiye’nin ilk modern sanat tarihçisi olan Mazhar Şevket İpşiroğlu’nun düşünce dünyasını, çalışmalarını yeniden tartışmaya açmayı hedefleyen sergide, ilk kez izleyici karşısına çıkarılan, daha önce gösterilmemiş filmler, fotoğraflar, resimler ve çeşitli malzemeler yer alıyor.

Sergi, İpşiroğlu’nun güncel resim sanatıyla kurduğu ilişkiyi tanımlaması açısından öğrencisi Yüksel Arslan’ın ilk kez sergilenecek olan desenlerini de içeriyor. İslam sanatı, modern sanat üzerine yazdığı kitaplar, monografik çalışmaların yanı sıra Siyah Kalem, Ahtamar Kilisesi üzerine kitaplarıyla uluslararası alanda haklı bir üne sahip olan İpşiroğlu’nun düşünce dünyasındaki “yapıt”, “alımlama”, “yorum” gibi kavramlar üzerine yoğunlaşan sergi, ayrıca bir dizi yan etkinlikle de desteklenecek.


Anja Ciupka
Passionate Single

[09.05. – 15.6.2008]
Kunstverein Arnsberg e.V., Arnsberg

Der Kunstverein feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass haben wir einen Ausstellungswettbewerb ausgeschrieben. Ziel war es - wie es unsere Satzung festlegt und wie es seit 19 Jahren erfolgreich praktiziert wird - junge Künstler/Innen zu fördern, die mit ihren Arbeiten neue Ideen aufgreifen und ungewöhnliche Experimente wagen, um die verloren geglaubte Verbindung zwischen zeitgenössischer Kunst und Gesellschaft neu zu beleben.
Die Jury-Mitglieder, Marcus Lütkemeyer (<gap>,Münster), Lorenzo Benedetti (Marta Herford), Eva Schmidt (Museum für Gegenwartskunst Siegen), Necmi Sönmez (Kurator KV Arnsberg) und Hartmut Hauschildt (Beiratsmitglied KV Arnsberg) hatten einstimmig für die Düsseldorfer Künstlerin Anja Ciupka gestimmt. „Passionate Single“ betitelt ein eigens für den Anlass des Jubiläums konzipiertes Projekt, das sich ortspezifisch mithilfe von Installationen mit dem Kunstverein Arnsberg auseinandersetzt. Zudem wird sich ein Film als Bestandteil des Projektes während der Ausstellungslaufzeit vervollständigen, wodurch die Besucher der Ausstellung in die Entstehung der Arbeit partiell einbezogen werden und damit einen besonderen Zugang zum Projekt erhalten.


Alte Figure dello Slancio del Cuore“

Opere di A. Öztoprak dalla Collezione Elgiz, Istanbul
[30.05. – 27.07.2008]
Venezia, Ca’ Pesaro - Galleria Internazionale d'Arte Moderna

The intention of the exhibition is to present the Elgiz Collection in Venice, the first private contemporary museum in Istanbul, upon the invitation of the museum “Ca’ Pesaro, Galleria Internazionale di Arte Moderna, Venezia. Sevda and Can Elgiz’s acceptance of this invitation, which has never been offered to another collection in Istanbul before, is for the presentation of Abdurrahman Öztoprak’s works, which have been predominant in their collection for quite a while. The exhibition should be evaluated primarily as a special dialogue between the artist and the collector. The premise of the exhibition is the realization and presentation of this dialogue.


„Mind Models: The First Show”
[03.02. – 13.03.2010]
Borusan Müzikevi, Istanbul

ArtCenter/Istanbul is a contemporary art center project brought to life in 2008, under the aegis of Borusan Culture and Arts. Under Ahmet Kocabıyık’s direction and support, its workshop facilities offered to young artists under the age of 35. In preparing the ArtCenter/Istanbul exhibition, I aimed to construct a different conceptual framework. After Borusan Music House was chosen as the exhibition venue, I realized that the dialogue between contemporary art and contemporary music was going to be one of the central leitmotifs of the exhibition. Reading up on the subject, I became deeply fascinated with a book of interviews with John Cage. This led me to discover a book entitled Mind Models, New Forms of Musical Experience, by the composer and theorist Roger Reynolds. This impressive book dealt with the experimental characters of contemporary music and in doing so, it strangely made references to the ways in which young artists created their works.

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Balca Arda, Burak Bedenlier, Engin Beyaz, Lale Delibas, Sibel Diker, Basak Kaptan, Bengü Karaduman, Ali Ibrahim Öcal, Ilgın Seymen, Merve Sendil, Damla Tamer, İrem Tok, Özlem Uzun


Unerwartet / Unexpected˝, Von der islamischen Kunst zur zeitgenössischen Kunst
[19.06. – 10.10.2010]
Kunstmuseum Bochum

The exhibition Unerwartet / Unexpected is the official contribution of the Kunstmuseum Bochum to ‘Mapping the Region’, the series of exhibitions hosted by the Ruhr Art Museums on the occasion of the Capital of Culture Ruhr.2010. On three mutually interdependent levels (Photography Project by T. Manninnen, Classical Islamic Art, Contemporary Art from Islamic Cultures) the presentation visualises influences and potentials of Islamic cultural areas, opening an international perspective on this basis. Though a visible result of the globalization process a general worldwide westernization, artists from non-western countries, especially from Middle East, Far East, still find themselves regularly viewed as an ethnic phenomenon representing to the totality of their culture. This is a dilemma that lot of non-western artists shares irrespective of whether they are living in Iran, Egypt, Turkey, Morocco or Europe.

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Hamra Abbas, Arahmaiani, Lara Baladi, Mounir Fatmi, Tarek Al-Ghoussein, Özlem Günyol & Mustafa Kunt, Arash Hanaei, Shady El Noshokaty Zineb Sedira, Nebosja Seric Shoba


SESSİZLİK_FIRTINA / SILENCE_TEMPÊTE / SILENCE_STORM
[27.09. – 30.11.2010]
Austro-Turk Tabacco Building, Izmir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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